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Italien, Griechenland, Balkan im September 2008

Erster Tag: weil Anita noch arbeiten musste bin ich schon mal alleine in die Dolomiten voraus. Hier bei Wolkenstein. Hab mir an dem Tag noch ein paar Pässe gegönnt: Sellajoch, Passo di Fedaia, Passo di Falzarego und Passo di Giau. Kurz hinter dem Passo di Giau bin ich in einem namenlosen Kaff in einer ziemlich gruseligen Herrberge für wenig Geld über Nacht geblieben. Leider habe ich, wenn ich allein unterwegs bin, oft keinen Bock stehen zu bleiben und Fotos zu machen. Das Wetter war aber eh nicht so der Brüller. Am Abend vereinbarten Anita und ich via Handy, dass wir versuchen wollten, uns am übernächsten Abend auf dem Karerpass zu treffen.
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Route:

München (D) - Dolomiten (I) - Ancona (I) - Fähre nach Igoumenitsa (Gr) - Patras (Gr) - Xylokastro (Gr) - Patras (Gr) - Sarande (Al) - Durres (Al) - Shkoder (Al) - Stari Bar (SRB) - Petrovac (SRB) - Dubrovnik (HR) - Split (HR) - Maslenica (HR) - Karlobag (HR) - Senj (HR) - Rijeka (HR) - Postojna (SLO) - Ljubljana (SLO) - Loiblpass (A) - Villach (A) - Salzburg (A) - München (D)

Insegesamt ca. 3.800km in zwei Wochen

Moppeds:

91er Honda Transalp, 03er BMW F650 GS

Ausrüstung:

Campingausrüstung für 2 Personen und 2 Wochen, Ersatzteile für die Transalp, Werkzeug

Defekte:

keine

Besonderes:

Ursprünglich wollten Anita und ich zusammen von München starten, auf direktem Weg über Ankona nach Griechenland fahren, ein paar Tage in der Buddhistischen Zurückziehunsstelle "Karma Berchen Ling" bei Xylokastro verbringen und dann gemütlich durch den Balkan zurück nach München gondeln. Zwei Tage vor unserer Abfahrt hat Anita jedoch einen großen Auftrag bekommen den sie als selbstständige Geigenbaumeisterin nicht ausschlagen konnte. Dauer unbekannt, dringend. So bin ich schon mal alleine vorausgefahren um so ein, zwei Tage Kurvernspass in den Dolomiten zu geniessen. Als dann klar wurde, dass Anita nochmal zwei Tage länger brauchen würde bin ich weiter nach Griechenland, wo wir uns dann endlich getroffen haben. Durch die Verzögerung und einen zusätzlichen Ruhetag für Anita in Griechenland wurde die Heimfahrt eine ganz schöne Hetzerei.


Letzte Änderung am: 06.03.2009